Die Wahrheit über Fastfood

Das macht schon irgendwie nachdenklich. Ist zwar nichts wirklich neues, wenn man es aber mal so klar vor Augen geführt bekommt… Glücklicherweise ist das bei uns noch nicht ganz so schlimm. Wenn man sich aber anschaut, dass fast jeder Rastplatz an der Autobahn mit einem amerikanischen Feinkostrestaurant ausgestattet ist, wird es immer schwieriger sich unterwegs einigermaßen normal zu ernähren. Zwar bieten die üblichen Rastplatzkantinen nicht unbedingt die feinste Cuisine, man hat aber wenigstens nicht das Gefühl auf Plastik rumzukauen.

Die Ernährung unserer Kinder

Das ist wirklich abschreckend! Wie sollte man seine Kinder ernähren?
Einer, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, Kindern mal vor Augen zuführen, was sie im täglichen Leben so in sich rein stopfen.

Dieses Beispiel schein wohl ein Einzelfall zu sein, trotzdem finde ich es sehr erschreckend wie gut Kinder von der Junkfood Industrie Konditioniert sind.
via telepolis

WImage oder wie das Wort zu Bilde kam

Eine wahre Freude für jeden Typographen (ja, mit “ph”). Word as Image

Der Clip ist von Ji Lee, einem Designer der eine rechte bewegte Biographie vorweisen kann. Da sieht man Google, Facebook, Droga5… Und dann macht er immernoch so schöne Videos. Und das noch als Creative Commons!

Made my day!

Silvester mit Ziege

An Silvester war ich bei einer guten Freundin zu einer Party eingeladen. Da stellt sich unweigerlich die Frage:

Was bringt man zu einer Silvesterparty mit?

Zwischen den unausweichlichen Backofengerichten und dem obligatorischen Chili con Carne, das es wohl auf jeder Fete geben muß – ein bisschen scharf, aber bloß nicht zu pikant und meist mit “dem gewissen etwas”, das sich am Ende als eine Prise Zimt zur Winterzeit oder ein bisschen Limettensaft im Sommer entpuppt – klafft meist eine große Lücke zu den kleinen Leckereien, die nicht nur zum Stillen des alkoholisierten Hungers geeignet sind. Nach einer kleinen Recherche auf meinem lieblings Kochblog stieß ich auf ein Bild mit einer kurzen Beschreibung aber ohne zugehöriges Rezept. Hörte sich aber sehr lecker an und wollte sofort ausprobiert werden.

Eigentlich gestaltet sich die Zubereitung recht einfach, wenn man mal davon absieht, dass es fast unmöglich ist, Ziegenkäsetaler mit einem normalen Messer ohne Zerbröckeln zu zerschneiden.
Mit ein bisschen Plastischer Chirurgie (kneten) ist es mir am Ende doch gelungen. Zeit für einen Gang auf den Balkon wo aufgrund der milden Temperaturen der Thymian immernoch sprießt.
Die Gewürze, in diesem Falle Kurkuma, Paprika, Thymian und Sesam mit etwas Schwarzkümmel muss man eigentlich nur auf einem flachen Teller verteilen und den Ziegenkäse darin wälzen bzw. für kräftigere Farben auch vorsichtig etwas drücken.
Die undankbare Aufgabe ist hierbei tatsächlich der Thymian. Man sollte die kleinen Blätter möglichst einzeln vom Ast pflücken, da die Enden der Stengel sich sonst unschön von der glatte Fläche des Käses abheben. Mit etwas Honig, in diesem Falle Akazienhonig, angerichtet kann man so ein schönen Snack für’s Auge zubereiten.

Chillisauce mit Koriander

Nachdem mal wieder ein bisschen Schärfe in unserer Küche einziehen musste habe ich mich gestern daran gemacht eine eher milde Chilisauce zuzubereiten.
Dabei stellt sich als erstes die Frage, wozu die Sauce überhaupt verwendet werden soll. Da wir in letzter Zeit häufig Geflügel essen war diese Entscheidung schnell getroffen.

Die übliche “Chili for Chicken” Glibbersuace aus der Flasche ist mir zu süß. Daher dient sie hier als Grundlage. Für den farblichen Akzenzt brauchte ich noch etwas grünes, daher gings fix zum Türken um die Ecke, frischen Koriander besorgen. Mit den Chilis und ein wenig Knoblauch war ich dann schnell am Ziel.

Und so wird’s gemacht:

  • 1 Tasse Chili for Chicken Sauce (im Asiashop gibt es viele Sorten, meine Erfahrung zeigt, dass sich der Preis direkt auf die Qualität auswirkt)
  • 3-4 EL frische Korianderblätter
  • 1 TL frisch gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Schwarzkümmel
  • 1 große Zehe Knoblauch
  • Chilli nach belieben

Die Korianderblätter werden in feine Streifen geschnitten und mit der Grundsauce vermischt. Kreuz- und Schwarkümmel im Mörser zerstoßen und mit dem fein gehackten oder gepressten Knoblauch mischen und ein wenig ziehen lassen.
Die Chilis entkernen und in dünne Scheiben schneiden.

Am Ende alles gut vermischen und ein paar Stunden ziehen lassen. Passt dann gut zu Ente, Huhn, kan aber auch zu Thai gerichten als Würze genutzt werden.

Nachgekocht – Kürbisrisotto mit Gorgisauce

Nachdem ich gestern Abend spontan ein wenig Leerlauf hatte entstand schnell der Entschluss, dass mal wieder etwas frisches, neues auf den Tisch muss. Auf der Suche nach Rezepten auf meinen einschlägigen Rezepteblogs stieß ich auf ein Risotto Rezept mit Gorgonzola-Sauce.
Obwohl ich anfangs etwas erstaunt darüber war, ob man wirklich Gorgonzola mit Parmesan auf einem Teller unterbringen möchte ging es nach dem Einkaufen direkt in die Küche.
Ein kleiner Hokkaido war noch vorrätig und Risottoreis lagert immer im Schrank. Da ein Risotto meiner Meinung nach ohne Weißwein nicht funktioniert habe ich noch eine Flasche Heppenheimer Stemmler besorgt und schon ging es los.

Als Zutaten kommt bei mir folgendes zum Einsatz:

  • ein kleiner Hokkaido Kürbis
  • 150g Risottoreis
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 100ml trockenen Weißwein
  • ca. 500ml Rinderbrühe
  • 2-3 EL Parmesan
  • Butter zum anbraten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • frisch gemahlener Pfeffer

Für die Sauce:

  • 150ml Sahne
  • 60g Gorgonzola
  • 50g Ziegenfrischkäse
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker

So wirds gemacht:

Den Kürbis entkernen und in kleine Würfel schneiden (ca 2cm). In kochendem leicht gesalzenem Wasser ca 4 Minuten blanchieren. Er sollte nicht zu weich werden und noch nicht gar sein. Nur ein wenig vorgegart.
Den Kürbis aus dem Wasser holen (ich verwende hierzu eine simple Schöpfkelle und lasse das Wasser im Topf) und dem Wasser die Fleischbrühe hinzufügen. Die Brühe auf dem Herd sanft köcheln lassen und die Kelle bereithalten.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in der Butter anschwitzen. Reis und Kürbis zugeben und fleißig rühren. Vorsicht, das brennt sehr schnell an, daher die Hitze reduzieren und das Rühren nicht vergessen. Nach 2-3 Minuten mit ein wenig Weißwein ablöschen. Es sollte schön zischen und die Küche erfüllt sich mit einem wundervollen Duft.

Das Risotto bei niedriger Hitze weiterköcheln lassen und immer mal wieder eine Kelle der kochenden Brühe dazugeben. Es sollte eine dickflüssige Konsistenz haben aber selbst bei geringer Hitze nicht anbrennen.
Den Rest des Weines dazugießen und alles so lange köcheln bis der Reis durch aber immernoch bissfest ist.

Nebenbei schonmal die Sahne in einer Pfanne erhitzen und ein wenig reduzieren lassen. Den Gorgi in Stücken zugeben und dazu eine Prise Zucker. Das nimmt das Bittere etwas aus dem Gorgi.

Dem Risotto den geriebenen Parmesan zugeben und gut vermischen. Mit Pfeffer und ein wenig Salz abschmecken.

Ganz zum Schluss den Ziegenfrischkäse und noch einen Schluck Sahne (das macht die Sauce wieder weiß) an die Sauce geben und während das Risotto auf dem Teller mit einer kleinen Kuhle angerichtet wird, nochmals aufkochen.
Danach die Sauce in die Kuhle auf das Risotto geben und mit frischem Pfeffer und evtl. ein paar kleinen Cocktailtomaten anrichten.

Guten Appetit