Vielen Dank für die Blumen

Hach wie freut mich das. Ich bin ja Werbung gegenüber nicht unbedingt abegeneigt, sofern sie denn einigermaßen zur Finanzierung einer Site beiträgt. Sobald aber durch ständiges Nachladen irgendwelcher, am besten noch Flash verseuchten, Anzeigen die Speicherlast meines Browsers ins Unermessliche steigt hört der Spaß auf.
Da ist es doch ungemein erfreulich, dass andere Dienste damit ein kleines Geschäft machen können.

Adblock ist wohl das prominenteste Plugin um Werbung zu blockieren. Für mich tut dieser Dienst seit Jahren zuverlässig seine Arbeit und hat mich wahrscheinlich vor der ein oder anderen Javascript Infektion bewahrt. Grundsätzlich ist es die erste Erweiterung, die meinen Firefox nach dessen Installation befruchtet.

So lange Seiten wie der Spiegel oder andere Newsportale in ihrer Gier nach Werbeeinnahmen weiterhin riesige Banner rund um ihr Angebot pflanzen und nicht mal mehr vor Werbeclips im eigenen Videoportal zurückschrecken bleibt mein Adblocker auch aktiv. Maßlos ärgert mich das aber bei prominenten Youtube Videos die nach einigen Tagen im SpOn Videoportal auftauchen und dort mit Audiokommentar ohne wirkliche Nennung der Quelle mit Werbung versehen werden. Meiner Meinung nach steht da mal eine saftige Klage an…

Alternativen zu Werbung

Wie wäre es alternativ zu dem ganzen Werbemüll mal mit einer simplen Micropayment Variante? Unter jeden Artikel einen flattr-Button packen und sobald ein Besucher diesen geklickt hat verschwindet die Werbung für ein paar Tage.
Einen Versuch wäre es doch mal wert, lieber Spiegel oder wie ihr sonst alle heißt. Dafür würde ich sogar auf diesen Sites meinen Adblocker abschalten.

Wo die wilden Studenten wohnen könnten (Fortsetzung)

Und wir gehen in die nächste Runde (erste Runde: Wo die wilden Studenten wohnen), Darmstadt vs. Bima. Die ehem. Kasernen im Süden Darmstadts stehen nachwievor leer und niemand hat so richtig die Eier in der Hose mal effektiv etwas dagegen zu unternehmen.

Knapp fünf Jahre nach Abzug der Amerikaner stehen mehr als 50 Hektar ehemalige Kasernenflächen leer – teils mit nutzungsbereiten Wohngebäuden bebaut. Mitten in einer Stadt, die wegen steigender Einwohner- und Studierendenzahlen unter Wohnungsknappheit ächzt.

via Darmstädter Echo

Mehr Wohnfläche, weniger Charme

Darmstadt wächst und braucht daher mehr bezahlbaren Wohnraum, der momentan durch Verdichtung geschaffen wird. Nun kann man davon halten was man möchte, Fakt ist aber, dass Darmstadt bereits jetzt eine der Städte mit der höchsten Betondichte Deutschlands. Wenn weiterhin so fleißig nachverdichtet wird wie bisher, verliert unsere schöne Stadt mehr und mehr an Attraktivität. Ich persönlich wohne im Postviertel in einer Gegend die durch die Verdichtung bereits einiges an Charme verloren hat. Anstelle der Rasenflächen zwischen den mittlerweile grundsanierten Gebäuden, die zugleich mit mehr Wohnfläche ausgestatten wurden, befinden sich mittlerweile Parkplätze.

Hickhack oder die Frage nach der Schuld

Wer die Schuld an dieser Misere trägt ist bisher nicht abschließend geklärt. Einerseits wird der vorangegangenen Regierung (manche erinnern sich vielleicht noch an diese SPD) vorgeworfen, in dieser Stiuation inkompetent und verhalten habe und die Konversion habe schleifen lassen. Auf der anderen Seite steht aber auch die aktuelle Regierung in der Pflicht hier endlich etwas zu unternehmen. Es scheint aber mal wieder wichtiger zu sein ein neues Prestige Projekt für Darmstadt auf die Beine zu stellen. Sei es ein Tunnel, den niemand so wirklich braucht, eine ICE-Trasse oder spezielle Fahrradstraßen. Wenn jetzt noch neue Kindergärten gebaut werden sollen, obwohl auf den betroffenen Konversionsflächen eine, laut Hanno Benz

“mit wenig Aufwand herzurichtende Kita mit Platz für 150 Kinder verfalle.”

via echo
stellt sich in gewisser Weise doch die Frage nach der Kompetenz unserer aktuellen Regierung.

 

R.E.S.P.E.K.T Fast Drei Prozent

So wenig ich diese Tüpe auch mag, in diesem Fall muss ich sagen “R.E.S.P.E.K.T”!
In aller Öffentlichkeit gedemütigt – und ich finde der Zwischenrufer liegt nicht unbebingt falsch – wahrt Philipp Rösler hier doch die Contenance. Andere würden in dieser Situation aus der Bahn geworfen und im Zweifelsfalle ausfallend reagieren. Cool is aber trotzdem.

via SpOf

Verträge mit sich

Die Geschäftsgebahren der GEMA sind absonderlich. In diesem kleinen Artikel der Telepolis wird das Thema recht kritisch behandelt und der Schluss, zu dem der Autor Peter Mühlbauer kommt ist erschreckend:

Nicht nur die Spex fragte sich nach einer Presseveranstaltung mit Quirini und Starkens, “ob die GEMA neuerdings Verträge mit sich selbst schließt”. Sogar bei der Berliner Morgenpost wunderte man sich, warum Starkens auf Nachfrage keinen einzigen konkreten Club und keine einzige konkrete Diskothek nennen konnte, die von der Einigung profitiert.

Mir waren die Geschäftspraktiken dieses Vereins schon immer suspekt und diese Zweifel wurden neulich von dieser Meldung über die Musikpiraten unterfüttert.

»Die GEMA betont immer wieder, dass Creative Commons-Lizenzen nicht mit ihrem Vertragsmodell vereinbar sind. Trotzdem will sie von uns jetzt Geld für die Produktion einer CD haben, die ausschließlich CC-Material enthält.

In unserem Rechtssystem ging ich immer davon aus, dass die Regel “Im Zweifelsfalle für den Angeklagten” für alle Bereiche der Gerichtsbarkeit Gültigkeit findet. Das  die Musikpiraten nun für einen Titel unter der Creative Commons Lizenz nachweisen sollen, dass dieser NICHT unter die Zuständigkeit der GEMA fällt ist daher wirklich erstaunlich. Den Prozess haben sie mittlerweile verloren und die GEMA-Vermutung steht weiterhin im Raum.

Wie die GEMA es allerdings immer wieder schafft, ihre Existenz zu rechtfertigen nimmt langsam abstruse Formen an.
Angeblich habe sie sich diversen Verbänden, darunter dem Verband Deutscher Musikschaffender, der Deutschen Disc-Jockey Organisation und der Deutschen Diskotheken Event & Gastro-Unternehmer über die neuen Tarife geeinigt. Diesen hat http://kultur-retten.de/ mal hinterher recherchiert und ist dabei auf wirklich interessante Tatsachen gestoßen:

Die Überprüfung der Betriebe aus Baden-Württemberg ergab, dass von 42 gelisteten Unternehmen nur noch 4 als Clubs aktiv am Markt sind, der Rest ist schon lange geschlossen. Niemand bestätigte eine Mitgliedschaft des DDU oder kannte diese Organisation überhaupt.

Die Lektüre dieses Artikels kann ich nur empfehlen!
Wie fest die GEMA tatsächlich auf ihren Füßen steht wird sich wohl noch zeigen, mit den Methoden die sie allerdings anwendet wird sie hoffentlich so nicht weiterbestehen können.

Sicherlich ist das grundsätzliche Konzept dieses Vereins, Musikern Geld für ihr Schaffen zu zahlen, nicht grundsätzlich falsch, nur sollte man das gesamte System mal überdenken und einen Großteil der Mitglieder des Vorstands entlassen!

Vielen Dank Peter Mühlbauer für den TP-Artikel.

Wo die wilden Studenten wohnen

Nach dem Abi geht’s studieren. So weit so gut, nur braucht man dafür idealerweise ein Dach über dem Kopf. Ausgerechnet in der “Wissenschaftsstadt” Darmstadt kann das allerdings ein teurer Spaß werden.
Genügend Wohnraum wäre eigentlich vorhanden. Sowohl die Lincoln-Siedlung (in 3D), als auch die Cambrai-Fritsch-Kaserne (Video) stünden problemlos als Wohnquartiere für Studenten zur Verfügung, allerdings scheint es bei der Öffnung der Areale weniger Probleme als eher Vorbehalte, welcher Natur auch immer, zu geben:

Geplant war, im Wintersemester 2012/13 zunächst 50 Wohnungen in einem nicht belasteten Wohnblock zu vergeben, die restlichen 100 nach der Schadstoffbehandlung, die in diesem Fall bedeutet hätte, den belasteten Boden mit PVC-Belägen zu verkleben.

via Darmstädter Echo


via forgotten memories

Es scheint als ginge es momentan eher darum einen Schuldigen zu finden, als das Wohnungsproblem zu lösen. Über die Gründe kann hier nur spekuliert werden. Am Ende scheint es wohl darum zu gehen, bloß nicht die überhöhten Mietpreise in Darmstadt zu gefährden, denn das wäre ja schlecht für die Wiederwahl. Riecht es hier etwas nach Lobbyismus? Weiterlesen

Nehmt den Bankern die Kohle zum Zocken weg

Was tun Menschen nicht alles, um ihren derzeitigen Lebensstandard zu halten.
Ich finde diesen Clip nicht nur außerordentlich gut gemacht, auch die Analogie auf unsere derzeitige Wirtschaftliche Situation ist sehr passend. Daher schließe ich mich der Meinung von http://falseeconomy.org.uk/ an und nehme den Bankstern das Geld zum zocken weg. via I can has sense of humor?

Klaus Stuttmann Karikaturen – Karikatur des Tages

Ein Hoch auf das baldige Ende der Glühbirne. Let’s save this planet together – Change we can believe in.Eisbären Birnevia Klaus Stuttmann Karikaturen

E10

Der Mais der Mais…
sollte Menschen zum Essen zugänglich sein und nicht für riesige, spritsaufende Autos die aus Prestigegründen minimal 200 PS haben müssen. Zwar könnte man jetzt dazu aufrufen, bedingungslos den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, nur ist das häufig zeitlich nicht mal möglich. Ein einigermaßen sparsames Auto wäre allerdings schon ein Anfang, bedeutet aber auch, dass es keine 2 Tonnen wiegen und für eine Person 7 Sitze plus gigantischem Kofferaum besitzen darf.

Image ist alles!
Auch wenn sich deshalb andere Menschen weniger bis garnichts mehr zu essen leisteen können?E10

via Klaus Stuttmann Karikaturen